Der Schnee wird auch hier nicht lange liegen bleiben. Also den letzten Tag genutzt und zum Arbersee gefahren. Gut, dass man nicht immer vorher weiss, was man sich einbrockt: Eine Wanderung zum Gipfel sollte es werden.

Zunächst war der Weg nur steil, sehr steil. Da dachten wir, kann ja nicht sooooo weit sein.

Es wurde enger, noch steiler, der Schnee wurde noch tiefer… Gut, dass wenigstens ein Mensch mit Schneeschuhen vor uns gewesen war – so konnte man den Weg erahnen. Wegen der vielen Wurzeln und Steine und aufgrund der ordentlichen Steigung war ich schon bald am Ende.

Dann endlich die Sicht über die Tannenspitzen. Der logische Schluss: Der Gipfel kann nicht mehr weit sein!!

Was sich als Irrtum herausstellen sollte. Es ging noch steiler, in noch tieferem Schnee immer den Spuren des Schneeschuhwanderers hinterher.

Nach 2,5 Stunden stetig bergauf hatten wir es dann zum Gipfel geschafft. Das rechne ich mal als 15 km für Sport-ohne-Grenzen.
Ein schöner Abschluss der Tage im Bayerischen Wald. Wer weiss, ob das mit dem Schnee nicht bald ein Ende hat – bei dem jämmerlichen Ergebnis in Kopenhagen.