Lauftagebuch 2009

7. November 2009

Walken im Nieselregen

Gespeichert unter: Mainufer, Walking — Christine @ 14:01

Zuerst ein vorsichtiger Anruf bei Siegi: Regnet es zu stark? Nein, bei leichtem Fieselregen wird gewalkt.

Also habe ich mich auf die Spur gemacht und los ging’s. Diesmal war ich nicht die langsamste, immerhin. Ich habe auch das Gefühl, dass das mit dem Laufen bald was wird.  Jedenfalls habe ich keine Probleme mit dem Fuss nach dem Walken.

Am Mainufer wird schon wieder alles aufgerissen. Der Weg wird ein Stück landeinwärts gelegt. Man kann sich nur wundern.

Die Läufer beklagten auch schon, dass in dem knöcheltiefen Matsch, den die Baumaschinen verursacht haben, ein Laufen unmöglich ist.

2. November 2009

Mühsam, mühsam

Gespeichert unter: Walking, anderes — Christine @ 22:19

Ein kurzer Zwischenbericht. 45 Besucher heute – und wieder nix geschrieben – so geht das nicht.

Letzte Woche habe ich mit meinen während-der-Woche-Walking-Stöcken abends eine einstündige Tour unternommen. Im Dunkeln, brrrrr…  Fuss hat durchgehalten, war aber hinter gut geschafft. Am Wochenende habe ich dann eine Tour mit den Walkerinnen in Fechenheim gemacht. Samstags 10.30 Uhr. Es war wie verhext, ich konnte einfach nicht mit den Schnellen mithalten. Der Fuss? Die Kondition? Die Technik?  Also ich tippe mal auf den Fuss, rein meiner Selbstachtung wegen.

Diese Woche stehen noch einmal home Spinning…

IMG_0103 

auf dem Plan. Evtl. Schwimmen statt Walken – mal sehen was der Wettergott sagt.  Und am Samstag wenn alles zeitlich passt wieder Walken am Main.

Zwischendurch hatte ich die Ohren schonmal ganz schön hängen lassen in bezug auf das Laufen.  Hatte auch schon überlegt, das Lauftagebuch nicht mehr weiterzuführen. So wirklich „gelaufen“ bin ich ja schon lange, lange nicht mehr.

Inzwischen – ich kann ja im Büro auch schon wieder hohe Schühchen tragen und es tut eigentlich nix mehr weh – keimt Mut auf.  Daher das Ziel: Ab Januar leicht anjoggen. Mal sehen wohin das führt.  Und das Lauftagebuch bräuchte dann auch nicht zu sterben, immerhin lebt es schon seit 2006. Und wenn ich mal Ur-ur-ur-Oma bin, dann kann ich drin stöbern und mich dran freuen.

25. Oktober 2009

Glückwunsch !!

Gespeichert unter: Uncategorized — Christine @ 20:19

Heute haben sie sich wieder gequält. Und gesiegt.

Gratulation an

Jürgen, Fechenheimer Lauftreff, (3:29)

Martin, Pfälzerwaldläufer (3:40)

Heribert, Fechenheimer Lauftreff,(4:07)

Alexandra, Fechenheimer Lauftreff, (4:43)

Norbert, Fechenheimer Lauftreff, (4: 47)

Gerd von diro-online, (5:02)

und Uli, Fechenheimer Lauftreff, (5:07)

Ich würde das nie schaffen. Eine geniale Leistung.

20. Oktober 2009

Keine Hexerei, sondern viel Engagement

Gespeichert unter: Walking, anderes — Christine @ 10:57

Bild 8

Am vergangenen Sonntag, dem 18. Oktober, war es wieder so weit. 16 Hexen und 3 Hexer aus Fechenheim nahmen am 7. Hexenlauf in Weiskirchen teil. Es war nicht das erste Mal, dass sich die Walkinggruppe aus Fechenheim unter Leitung von Siegi Messer auf diesen Wettkampf, zu dem der SV Weiskirchen alljährlich einlädt, einliess.

Für die Walker standen zwei Strecken zur Auswahl: 5 km und 10 km. Die Strecke führte durch den Zauberwald von Weiskirchen rund um das Hexenhäuschen, um das sich Sagen und Mythen ranken. Und da zudem Halloween kurz vor der Tür stand, war auch dieses Jahr eine zum Thema passende Verkleidung angesagt: Als Hexe oder Hexer. Nicht nur die Fechenheimer Walkinggruppe unterstrich den geselligen Charakter des Walkingsportes mit phantasievoller Verkleidung. Die vermummten Gestalten bewiesen den an der Wettkampfstrecke stehenden Zuschauern, dass Sport in der Gruppe nicht nur gesund ist, sondern auch viel gemeinsamen Spass bringt.

Besonders gefreut hat mich, dass Norbert und Geraldine dieses Jahr mitgemacht haben. Da hat sich meine Überzeugungsarbeit doch gelohnt!

Und – na klar – auch dieses Jahr wurde wieder ein Pokal mitgenommen.

Pokalüberreichung

Ich muss das an dieser Stelle mal sagen: Die ehrenamtliche Betreuung von Freizeit-Sportgruppen ist ein grosses Verdienst von vielen, vielen Lauftreffleitern. Es bedarf eines unermüdlichen Engagements, die Leute bei der Stange (oder hier:  beim Walkingstock) zu halten.  Es muss Zeit für Weiterbildung investiert werden, man muss den Leuten für Fragen zur Verfügung stehen, Veranstaltungen und Wettkämpfe planen …. Das kostet alles viel Zeit.  Ausserdem kann man kann ja nicht jeden gleich gut leiden, darf das aber nicht raushängen lassen. Neben dem sportlichen und zeitlichen Engagement ist also auch eine grosse Portion Sozialkompetenz nötig, ohne die solche Freizeitgruppen nicht jahrelang auf  Trapp gehalten werden können.

Siegi Messer kriegt das wunderbar hin – nicht umsonst kassiert ihr Walkingtreff alljährlich den Pokal für die grösste teilnehmende Gruppe in Weiskirchen.

11. Oktober 2009

In nur 4 Monaten 402 mal Freude gebracht …

Gespeichert unter: Geocaching — Christine @ 12:18

Stimmt nicht: 402 mal anderen Freude gebracht und selber auch x mal gefreut. 

Wie? Mit den von mir versteckten Caches. Hier die Statistik nach ca. 4 Monaten:

  • Tuff Tuff                                 98 mal gefunden
  • Raupe Nimmersatt        105 mal gefunden
  • Schnelle Pfoten                  74 mal gefunden
  • Monique                                33 mal gefunden (und mehrfach nicht gefunden…)
  • Whistleblower                     80 mal gefunden
  • bikeway traveller               12 mal gefunden, von 10 Personen weitergetragen

Das soll mir mal einer nachmachen, der bspw. Briefmarken oder Eisenbahn als Hobby auserkoren hat  :-)

10. Oktober 2009

wet shirt contest

Gespeichert unter: Walking, wetter — Schlagworte: , — Christine @ 21:30

Samstags will ich mir das Walken angewöhnen. Ohne dass ich jetzt schon sagen könnte: Samstag ist Walking-Tag.  Trotz des Dauerregens heute vormittag habe ich mich daher auf die  Socken Stöcke gemacht und bin zur angegebenen Zeit zum Treffpunkt gegangen.

Walkingtreffleiterin Siegi kam mit Regenschirm, weil sie sich schon sowas gedacht hat. Die Walkerinnen haben nämlich die Verabredung: bei ununterbrochenem Regen wird nicht gewalkt. Diese Verabredung (sowie einige andere Abreden, davon später) kannte ich natürlich noch nicht. Siegi  kam also alleine.  Hinterher habe ich gehört, dass noch eine Walkerin ein, zwei Minuten später da war. Die kannte sich aber aus und ist daher ihre Strecke alleine abgelaufen.

Siegi und ich hingegen haben eine wunderbare (etwas kürzere) Trainingsstrecke gemacht und Siegi hat mir Privatunterricht gegeben. Vor allem das den-Kopf-hochhalten war mein Problem, aber auch, die Stockhand gaaaaanz weit nach hinten schwingen zu lassen. Kein Wunder, ich bin ja schliesslich seit Jahresbeginn sportlich kürzergetreten und war die letzten vier Monate vollkommen abstinent. Da verlieren die Schultergelenke an Beweglichkeit. Und Jogger pendeln ja mit den Armen sowieso eher im vorderen Luftraum. Also war der Schwenk nach hinten nicht ganz so einfach. Zum Abschluss hat Siegi mir noch ein paar tolle Dehn- und Yogabewegungen mit Stöcken gezeigt, die macht sie am Ende der Tour mit den Walkerinnen häufig. Da waren meine Füsse dann pudelnass. Die restliche Christine war aufgrund perfekter Laufausrüstung inklusive Mütze aber noch im trockenen Bereich.

Siegi hat mir auch empfohlen, die Stöcke 5 cm kürzen zu lassen. Das wird Michi machen müssen – sie liegen schon mit abmontierten Griffen unübersehbar auf dem Wohnzimmertisch. Mit Stöcken in passender Länge wird’s dann hoffentlich auch leichter.

Unterhaltungsstoff ging uns auch nicht aus. Siegi hat mir knietechnisch schon einiges voraus und konnte mit ihren Erfahrungen aufwarten. Ich neige daher zu der Entscheidung,  mit der Arthroskopie möglichst lange zu warten und statt dessen durch Bewegung, Bewegung, Bewegung (aber eher kein Joggen…) das Knie beweglich zu halten. Das macht mich ein bisschen traurig, denn das Joggen fehlt mir schon jetzt sehr. Und da finde ich bei Hannes auch noch so schöne Bilder aus der adidas Kampagne:

tree

In bezug auf den letzten Samstag, an dem mein Nordic-Walking-Debut als do it yourself startete, hat Siegi mir von den Diskussionen in der Gruppe erzählt. Sie hat auch tapfer zu ihren Damen gehalten und mir die Gründe gesagt, aufgrund derer doch alles glatt gelaufen ist:

  • Es war Feiertag. An Feiertagen ist kein Walkingtreff
  • Die Damen waren privat da. Und waren miteinander verabredet.

Hm, naaaa ja:-)

Also das Feiertag war, das war mir ja auch klar. Am Lauftreff-Schild steht nicht: „Feiertags nie“. Drum wäre ich gar nicht drauf gekommen, dass man als Neuer am Feiertag besser nicht hingeht. Und privat war ich ja auch da. Verabredet fühlte ich mich irgendwie auch, weil ja Samstags 10.30 h Walkingtreff ist. Es war definitiv Samstag. Da wir miteinander geredet haben, während wir warteten und auch während wir den Weinberg Steg überquerten fühlte ich mich auch durchaus als Teil einer Gruppe. 

Der Satz: „Heute ist kein Walkingtreff, weil Feiertag ist.“ hätte mir vielleicht geholfen zu erkennen, dass nicht beabsichtigt ist, zusammen zu laufen.

Positiv ist, dass  durch die Diskussion – die gibt es ja in jedem Lauftreff von Zeit zu Zeit – sicher eine gewisse Sensibilisierung entstanden ist. Siegi macht sich so viel Mühe mit dem Walkingtreff, da wäre es schade, wenn die einzelnen Walker sie in Abwesenheit nicht unterstützten. Und der Grossteil der sportlichen Damen wird sicher selbstbewusst und kritikfähig genug sein, mit meinen Äusserungen konstruktiv umzugehen. Man kann ja nicht immer nur das Positive hören wollen.

9. Oktober 2009

15 km Radgefahren – 6 Caches gefunden

Gespeichert unter: Geocaching, anderes — Christine @ 12:48

Freitag ist Cachetag. Norbert und ich sind mit unseren umweltfreundlichen Cachemobiles losgeradelt und haben ein weiteres Stück von Offenbach leergecacht.  Das war vielleicht kalt – trotz Fleecejacke. Nächstes Mal mit Handschuhen.

Offenbach fast leer gecacht

Unsere Tour führte uns auf der „Industrieroute“, einer stillgelegten und zum Radweg umfunktionierten Gleisstrecke durch für mich bislang unbekanntes Offenbach. Es gibt dort wirklich schöne Eckchen. Meine Bilanz: 107 Gefunden. Norbert kann auf 44 Funde stolz sein.

Abschluss war natürlich wieder im Markthaus am Wilhelmsplatz – diesmal war ich zum Handkäs eingeladen. Danke für die Einladung!!

Hinterher ein bisschen Computerarbeit, meine Caches eintragen und meinen Travel Bug Bikeway Traveller einmal checken.

Bikeway Traveller-1Er hat es schon weit gebracht, allerdings nicht nur per Rad.

bikeway travellers route

Dann noch für Norbert ein bisschen nachtragen und endlich meinen zweiten Travel Bug aktivieren.  Versteckt habe ich ihn noch nicht – das mache ich bei der nächsten Cachetour. Diesesmal ist es ein kleines Auto.

VW Beetle

Und SCHWUPS !  ist der Vormittag rum.

7. Oktober 2009

uffgerabbelt

Gespeichert unter: anderes — Christine @ 06:48

Back to normal. Nach dem Kaffee fulminanter Sieg über den ISH: knieschonendes Training auf dem Rad zu Peter Fox.spinning_rad

5. Oktober 2009

Noch mehr Walken …

Gespeichert unter: Walking — Christine @ 17:13

Gestern bin ich eine Stunde mit Michi gewalkt. Ziel: Anglerfest in Maintal, wo wir das grosse Glück hatten, noch die letzten frisch geräucherten Forellen zu bekommen. Dazu noch ein bisschen Gartenarbeit und Power-Shoppen am verkaufsoffenen Sonntag – und der Fuss wird schön dick.

Ich habe ihm trotzdem ein bisschen Indoor-Fahrradfahren verordnet.

3. Oktober 2009

Frustrierender Start beim Walkingtreff

Gespeichert unter: Geocaching, Mainufer, Walking — Schlagworte: — Christine @ 12:51

Mein nächstes Trainingsziel war das technisch saubere Nordic Walken. Darum bin ich heute um 10:30 Uhr optimistisch  zum Treffpunkt der Fechenheimer WalkerInnen gegangen. Mein Start in der Nordic Walking Welt war allerdings recht ernüchternd.  

Weder Geraldine und Norbert (denen ich den Walkingtreff vor 2 Monaten wärmstens empfohlen hatte) noch Hildegard und Roland erschienen. Es kamen drei mir unbekannte Walkerinnen. Mit der ersten hatte ich schon ein paar Worte gewechselt und mich nach der richtigen Ausrichtung der Pads erkundigt, die (ich hatte die Stöcke verliehen gehabt) meiner Meinung nach falsch rum waren.  Damit hatte ich mich schonmal als „neu“ geoutet. Die beiden anderen Damen erzählten beim Losgehen auch ganz munter und sagten mir auf meine Frage, welche Strecke wir denn liefen: „Wir laufen heute zur Pferdekoppel“.  Keine 20 meter nach dem Ende des Weinbergstegs – ich versuchte noch Stockeinsatz, richtiges Fuss-Aufsetzen und Technik zu koordinieren – fragte eine der Walkerinnen, ob sie langsamer gehen sollten. Ich habe gutmütig geantwortet, dass ich mich hier auskenne. Nicht im Traum habe ich mir vorstellen können, dass die Damen daraufhin ein fröhliches Terzett bildeten um ungebremst  (Technik: freestyle) voranzuschreiten. Ohne zurückzublicken oder zu warten.  Oder in der Streckenmitte vielleicht mal zurückzulaufen und zu fragen, wie es der „Neuen“ geht…

Mir war  meine Technik – und vor allem das saubere Auftreten mit dem rechten Fuss – wichtiger als hinterherzustolpern. Ziel ist es ja, das leise Hinken, das sich spätestens mittags immer einschleicht, loszuwerden und den Fuss zu kräftigen. Während des Laufs habe ich schon mit mir selbst gewettet, ob die Damen wohl am Endpunkt warten, bis ich komme. Und? Sie haben nicht gewartet.

Ich glaube den abschliessenden Satz, mit dem ich die Artikel über die Fechenheimer Walkerinnen üblicherweise enden lasse (so in der Art „Wer in der fidelen Sportgruppe mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, zum Treffpunkt am Artur-von-Weinberg-Steg zu kommen“) muss ich umformulieren.  Das ist sicher so, wenn Siegi als Walkingtreff-Leiterin dabei ist – aber „führerlos“  macht der Trupp nicht gerade Lust auf Mehr.

Abgesehen von dieser Enttäuschung war das Nordic Walken für mich richtig klasse. Ich musste mich immer wieder ermahnen, den Armeinsatz korrekt zu machen und im unteren Rumpfbereich die Spannung zu halten. Dazu dann noch die bewusste Atmung,  das vollständige Aufsetzen des rechten Fusses und Konzentration auf gleichmässige Schrittlänge (also ohne Hinken und Humpeln) – ich war beschäftigt. Jetzt spüre ich meine Schultern und auch den rekonvaleszenten Fuss – gutes Zeichen.

@Hannes: Ich habe mal nachgeschaut, was auf Langeoog cachemässig los ist. Einiges:

Langeoog

Und ich hoffe, Du hast den Cache, den Du zufällig gefunden hast, wieder schön zurückgelegt  ;-)

Ältere Artikel »

Bloggen Sie auf WordPress.com.