Über die kleine Morgenrunde gestern habe ich nicht geschrieben. Also: Sie fand statt, trotz Muskelbeschwerden. Die rührten von der hügeligen Strecke vom Vortag her.
Für heute hatten Norbert und ich uns den Cache „Schultheissweiher“ vorgenommen. Ich hatte die Cachebeschreibung gelesen und wusste, dass man von Station zu Station mehrere km laufen muss, um zum final zu kommen. Daher bin ich ganz schlau mit dem Rad zum Treffpunkt angereist. Norbert – obwohl er sein Rad zufällig auch dabei hatte – war tapfer und wollte neben meinem Rad herlaufen. Ich habe ihm beim Start die Details vom Cache „Schultheissweiher“ verschwiegen
Beim Cache war ordentlich zu rechnen. Mal wurden auch die Koordinaten unklar angezeigt, so dass wir an einer Station hin und her probieren mussten. Die gute alte Regel „Punktrechnung geht vor Strichrechnung“ wurde uns sehr nachhaltig in’s Gedächtnis gerufen.
Norbert war – das ist wirklich eine Schande – noch NIE auf der Rückseite des Sees gewesen. Obwohl wir doch schon x-mal morgens am See vorbeigejoggt sind! Ich kannte zwar die Wege um den See herum in- und auswendig, aber an der Stelle, an der der Schatz dann endlich lag, da war ich auch noch nie.
- Finale!!
- zählen ….
- wie viele ???
- Zwischenstation: die nächsten Koordinaten!
- wichtige Infos ablesen…
- kleines Nebengewässer
- Whistleblower
Zwei Stunden waren wir unterwegs: hingejoggt/-geradelt – gerechnet – und weiter – gezählt – und weiter – gesucht – und weiter – insgesamt 8 Stationen. Im Logbuch (mal ein schönes, gebundenes) fand sich ein Eintrag von einem Filmteam der Filmhochschule Offenbach, die durch Zufall auf den Cache gestossen waren. Beim Dreh mit einer Pseudo-Leiche, wenn ich recht erinnere. Sie grüssen die Cacher-Gemeinde und wünschen ihr viel Spass bei ihrem Hobby
Ich hoffe mal, dass bald einer so viel Spass hat, meinen Travel-Bug am Hühnerberg zu finden. So ganz doll liess er sich nicht verstecken, und wenn er nicht bald gefunden wird…. Heute werde ich nochmal losziehen und den Whistleblower Cache, anlässlich der Verleihung des Whistleblower Preises 2009, plazieren. Es sind lauter kleine Trillerpfeifen drin, ich fand das passt.
Danke an Reiner für die schöne Dose. Sie ist riesig! Ich nehme an, es waren Additiva drin – Michi weiss nun dass Du gedopt bist und daher einen kleinen Tempovorsprung beim Laufen hast *grins*
Abends in der Bahn: 17 Minuten unfreiwilliger Aufenthalt (und dann folgend natürlich eine Verspätung, die nicht aufgeholt werden konnte) am Bahnhof Aschaffenburg. Ein Arzt wurde gesucht, der Krankenwagen tatütatate sich heran – da war einem Passagier etwas passiert. Na ja, solche Verspätungen kann man ja akzeptieren. Besser als das, was heute den Flugpassagieren zugestossen ist.










Deine Caches halten anscheinend richtig auf Trab.
Kommentar von Gerd — 1. Juni 2009 @ 12:56
Da sagst Du was !
Kommentar von Christine — 1. Juni 2009 @ 13:04
Das war ja Ertüchtigung für den Körper und für den Geist. das Rechnen wäre mir definitiv zu viel gewesen
Salut
Kommentar von Christian — 1. Juni 2009 @ 13:23
Wenn ich das so lese, dann bekomme ich richtig lust das auch mal wieder zu versuchen … irgendwie müsste ich einfach nur mal los. Erzähl weiter und dann bin ich bald angesteckt
Kommentar von Pienznaeschen — 1. Juni 2009 @ 20:49
Ooooh, rechnen, wie schön. Genau so sollte es sein
Ein richtig schönes „Spiel“.
Kommentar von Hannes — 1. Juni 2009 @ 21:41